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Die kleine Coach

Das spannenste Abenteuer deines Lebens - die Reise zu deinem wahren Selbst

Aktualisiert: 2. Jan. 2023


Liebes Menschenkind, schön, dass Du hier bist. Hier auf der Erde, dem Ort, an dem Du dich zum wiederholten Male deiner Aufgabe stellst, zu erkennen wer Du in Wahrheit bist und dein Licht in die Welt zu bringen.


Es ist die größte Abenteuerreise, die Du machen kannst. Du kommst hier auf die Welt und erfährst ca. nach 2 Jahren den ersten großen Wandel. Deinen Wandel in die Illusion, die dich vergessen lässt wer Du wirklich bist. Ab diesem Zeitpunkt, glaubst Du, dass dein Verhalten die Ursache für das Leid bei einem anderen Menschen ist. Das wirst Du noch so lange glauben und Schuldgefühle entwickeln, bis Du eines Tages erkennst, dass Du die Wirkung bist und nicht die Ursache. Wie sehr ein anderer Mensch aufgrund deines Verhaltens leidet, kannst Du nicht wissen. Dies hängt von den Erfahrungen und damit vom Schmerz des inneren Kindes und dem Verstand deines Gegenübers ab. Je nach Erfahrung und Gefühlswelt des inneren Kindes wird der Verstand eine Geschichte erzählen und diese ist dann die Grundlage für sein Leid – es war nie deine Handlung.


Erkenne, dass Du die Ursache für die Chance auf Wachstum bist und dies dadurch, dass deine Handlung eine Wirkung hat, die dein Gegenüber mit dem Schmerz seiner Vergangenheit konfrontiert oder mit dem Opferdasein in der Gegenwart. Dies braucht es aber auch, da kein Mensch sich für eine Entwicklung entscheidet, wenn es ihm gut geht. Wir brauchen diese leidvollen Zustände, um die Chance und die Bereitschaft zu haben unseren unbewussten Schmerz aus der Kindheit, den Ahnen, früheren Inkarnationen zu heilen und Verantwortung für die Konsequenzen unserer Entscheidungen im Leben zu übernehmen.


In meiner Ausbildung zur Transaktionsanalytikerin habe ich erkannt, dass jeder Mensch das Recht hat sich nicht zu entwickeln. Heute 15 Jahre und mehr als 10.000 Sitzungsgespräche später weiß ich, dass es zwei wichtige Charaktereigenschaft bedarf, um diese Reise zu deinem wahren Selbst zu beginnen und am Reiseziel anzukommen. Es braucht deinen ganzen Mut und eine ganze Portion Durchhaltevermögen.


Es bedarf sehr viel Mut, weil Du auf deiner Reise oft bewusst oder unbewusst Angst haben wirst, z.B. vor dem

• Schmerz in dir, von dem Du glaubst Du erträgst ihn nicht

• Wandel in deinem Leben der nicht immer sofort in die positive Richtung gehen muss

• Hingeben an das Leben und dem damit verbundenen Kontrollverlust

• Loslassen von Anhaftungen mit denen Du dich als Person identifizierst


Durchhaltevermögen brauchst Du, weil das ganze länger dauert als Du vielleicht vermuten magst. Ich bin jetzt seit 23 Jahren bewusst auf der Reise und glaube mir, ich habe mir so manches Mal gewünscht, mir nie die Frage gestellt zu haben, warum leide ich jetzt. Ob meine Transformationszeit jetzt abgeschlossen ist, ich weiß es nicht. Es spricht viel dafür, da sich meine inneres Kind sich zum göttlichen Kind entwickelt hat und ich seit längerem keine Kindheitsthemen mehr als Grund für bekomme. Wenn jetzt noch einmal etwas zu transformieren ist, ist es Ego, Glaubenssätze oder Konzepte. Dahinter ist aber nie ein Schmerz sondern es geht um erkennen und denkweise ändern und das geht sehr schnell und unemotional. Und ja, auch ich habe zwischendurch damit gespielt von der Transformationsarbeit zur Bypassversion (Fokussiere dich auf das was du haben willst, denk einfach anders, schieb die negativen Dinge einfach bei Seite) zu wechseln. Ich habe für mich schnell gemerkt, dass es das nicht ist. Bisher habe ich keine Abkürzung gefunden, die einen auch ankommen lässt. Bewusstsein heisst ja nicht umsonst so. Wie wollen wir bewusster werden, wenn wir das was Bewusstsein ausmacht weiterhin in der Versenkung lassen und sogar noch tiefer einbuddeln. Es ist nun mal so, 5% unserer Worte die wir sagen und unser Handlungen, die wir tun, wissen wir warum wir das sagen bzw. so handeln. Damit sind uns 95% komplett unbewusst. Wir wissen also gar nicht warum wir uns oder andere gerade lieblos behandeln und uns mit unserem handeln selbst sabotieren meist ist uns nicht einmal die Lieblosigkeit und Selbstsabotage bewusst und wir geben komplett unsere Macht ab, indem wir das Außen beschuldigen. Genau das soll sich ja durch Bewusstseinsentwicklung ändern. Und die auf Bewusstsheit beruhende nachhaltige Veränderung von Handlungen und Worten, die uns und anderen nicht gut tun, erfolgt nunmal dann wenn uns die Ursachen dafür bewusst werden und wir den Schmerz dahinter in Heilung bringen. Also habe ich die Zweifel an meinem Weg immer wieder über Bord geworfen und bin heute auch echt froh darüber. Eine kritische Situation zum Aufgeben gab es dann noch einen Monat vor meinem dem Übergang auf die nächste Reiseroute. Da hatte ich wieder Glück und hatte ein Gespräch mit einer Kollegin, die mir sagte, komm Du kannst jetzt nicht aufgeben, Du bist so kurz vor dem Ziel, das schaffst Du jetzt auch noch. Als ich mir dann vorstellte, dass ich bei einem Marathonlauf zwei Meter vor dem Ziel einfach aufhörte und aufgab war das auch keine Option mehr. Ich macht also weiter und werde Gott ewig danken für dieses Gespräch. Du siehst Durchhaltevermögen braucht es schon. Bewusstseinsarbeit ist für mich kein 100m Sprint, Du bist auf einem Marathon unterwegs und der ist oft auch total schön, aber sieh selbst.


Ich erzähle dir hier Erlebnisse und Erfahrungen von meiner Bewusstseins- und Heilungsreise. Alles was ich dir jetzt erzähle, kann bei dir ebenso sein – muss aber nicht. Vielleicht findest Du dich wieder und erkennst auf welcher der sechs Reiserouten Du gerade bist.


Wie der Schamane Ralph Riedel es in einem Video mal sagte, unterteilte sich meine Reise auch in den von ihm benannten sechs Phasen sprich Reiserouten. Auch ich konnte feststellen, dass vorallem auf der dritten Reiseroute "Der dunklem Nacht der Seele" immer zwischen hoher Schwingung mit offenen Herzen in Liebe, Freude, in meiner Mitte ruhend und abgrundtiefer Schwingung mit Gefühlen der Angst, Schuld, Einsamkeit, Trauer, Ohnmacht, Hass, Wut, Scham, etc, wechselte . Das empfand ich als sehr anstrengend, da mein Ego komplett in den Widerstand ging, ich es nicht verstand wie das sein kann von einem Moment auf anderen der emotionale Absturz oder Aufwind. Erst als ich dieses Phänomen akzeptieren konnte, verursachte es kein Leid mehr, das dauerte aber eine Zeit.


Mein Weg auf der ersten Reiseroute

Hier wurde ich neugierig. Ich traf Menschen, die auch auf dem Weg sind. Durch die Gespräche mit ihnen spürte ich, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, was ich mir aber nicht erklären konnte und ich spürte, dass ich mehr bin als das, was ich bisher dachte. Erkennen konnte ich die Wahrheit aber noch nicht. So machte ich mich auf die Suche las Literatur, führte Gespräche, schaute spirituelle Filme, um mehr zum Thema Esoterik und Spiritualität erfahren.


Dann kam der Nullpunkt – mein Erwachen. Dies geschah mit Leid, meine Mutter starb und ich kam im Job in Bedrängnis, da mein Bereich, in dem ich arbeitete, aufgelöst wurde und damit mein Job in Gefahr war. Ich war verzweifelt und saß weinend in meinem Gartenschaukelstuhl, als ich innerlich plötzlich ganz leer und still wurde. In diese Leere und Stille hinein sah ich ein Licht und dies sprach zu mir: Anja, verzweifle nicht, es wird alles gut. Bis zu dem Zeitpunkt war ich ein Kopfmensch, rational und als Führungskraft in der Zentrale einer Großbank tätig. Ich dachte nur noch jetzt werde ich verrückt, das darfst Du niemanden erzählen. Zum Glück wurde ich nicht verrückt und das mit dem Erzählen wird auch nicht so konsequent umgesetzt. Dieses Ereignis führte dazu, dass ich mich in meiner Persönlichkeit um 360 Grad veränderte viel mehr Herz hatte, berührbar wurde. Nun will ich dir aber nicht vorenthalten, dass dein Erwachen auch einfach in einem Gespräch erfolgen kann, wie bei vielen meiner Klienten und einigen Freunden. Aber egal wie dein Erwachen erfolgt, ab da geht die Reise erst richtig los.


Nun ging ich auf die zweite Etappe. Hier wurde ich verbunden mit der universellen Liebe. Ich war weichgespült, mein Herz begann sich zu öffnen und leitete die vom Universum kommende Liebe durch mich durch in den Raum oder zu meinen Gesprächspartnern. Ich hatte das unbändige Verlangen in der Natur zu sein, vor allem in der Nähe von Bäumen. Stundenlang lief ich an Wochenenden durch Wälder. Meine Verbindung zur Natur und den Lichtwesen wurde immer stärker erfahrbar. Ich machte eine Ausbildung als Transaktionsanalytikerin und verlies nach dem Abschluss die Bank, um meiner Berufung zu folgen. Alles war traumhaft, ich war in meinem Herzens-Business angekommen, war erfolgreich, voller universeller Liebe und permanent in einer hohen Schwingung, bis ich meine Reise auf der dritten Route fortsetzte.


Die Route nennt sich die dunkle Nacht der Seele. Es war für mich die verworrenste Phase. Ich kam von einem Weg, auf dem ich Zugang zum Licht hatte, die Liebe und Verbundenheit vom und zum Universum erfahren habe und

BÄM

Alles ganz anders, plötzlich Chaos in meinem Leben. Trennung nach 33 Jahren von meinem Mann, ich kam in finanzielle Nöte, mein Enkelkind erkrankte an Leukämie, ich konnte immer schlechter laufen und keiner wusste warum, dann kam ein neuer Partner in mein Leben und nach 2 Jahren die Trennung. Kurz darauf hatte ich ein Aneurysma (Gefäßriss) im Becken mit Nervenschaden im Hüftbeuger. Damit verbunden bis zur Nervenregeneration nicht mehr zu 100% arbeitsfähig. Ich war doch froh, dass meine dunkle Nacht der Seele über 10 Jahre lang ging damit verteilten sich die Ereignisse etwas. Alle Ereignisse waren entweder Prüfungen, in denen ich erkennen konnte, ob sie mir Leid verursachen und wenn dies der Fall war, erfolgte die Konfrontation mit meinen Themen aus der Kindheit, meinem Karma, meinen Schattenanteilen oder meinen Konzepten über mich und die Welt. Ich bekam so die Gelegenheit alle Themen die mit Ängsten, Trauer, Ohnmacht Schuld und Scham verbunden waren in Heilung zu bringen und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Falls Du auf dieser Route energetisch z.B. deine Chakren ausbalancieren möchtest oder anderweitig Energiearbeit machen lässt, dann kann es sein, dass es immer schlimmer wird. Das Phänomen hatte ich auf der Körperebene. Da ist dann weniger manchmal doch mehr.


Für mich war es die schwierigste Phase in meinem Erwachsenenleben die ich mit dem Aneurysma beenden konnte. Ich sollte noch ein Jahr brauchen, um mich von dieser Reiseroute zu erholen, davon mehr auf der vierten Reiseroute. Aus meiner Erfahrung heraus, empfehle dir spätestens auf dieser Reiseroute eine professionelle Reisebegleitung zu suchen. Ich habe in der Zeit immer zwei Begleiter gehabt einen für den Körper einen für das innere Kind, etc. Nun muss ich aber auch sagen, dass ich neben den Ereignissen dieser Phase auch schon eine sehr herausfordernde Kindheit hatte, die mich zu einer Überlebenden machten.


Auf dem Weg gab es wie oben schon beschrieben diese Wechsel zurück in höhere Schwingungen mit viel Freude, Liebe, Vertrauen und Gelassenheit und sehr berührenden spirituellen Erlebnissen und Erkenntnissen. Trotzdem war es wie eine Achterbahnfahrt und ich hatte eigentlich nur den Wunsch dauerhaft in dieser hohen Schwingung zu sein. Das kommt, aber erst auf der fünften Reiseroute und ist dann aber anders, als auf der zweiten. Es ist jetzt von innen heraus und damit authentisch, nachhaltiger, viel ruhiger, gesetzter und mit sehr viel mehr Tiefgang.


Auf dem Weg der dunklen Nacht der Seele war meine Bewusstseinsentwicklung einer harten Prüfung ausgesetzt und dies war die einzige Route auf der ich Zweifel hatte, erschöpft war und aus diesen Gründen empfänglich war für Bypassspiritualität oder gar aufgeben wollte. Wenn Du die Stagnation in allen deinen Lebensbereichen vermeiden willst und nicht durch Irrwege noch länger unterwegs sein willst, als unbedingt notwendig, dann akzeptiere diese Schwankungen, deine Zweifel, deine Erschöpfung - gehe einfach nur durch, alles andere ist Wahnsinn!


Nun kam ich endlich auf die vierte Reiseroute - die Leere.

Mit der Leere verbunden war das Gefühl der Fortschrittslosigkeit. Ein Fall für Geduld und Aushalten von Nichtwissen. Ich hatte immer ein Bild von einem Fluss und ich bin mit dem Boot auf diesem Fluss gerudert. Das andere Ufer genauso vom Nebel verdeckt wie der Fluss selbst. Ich war im Nichts. Ich hatte mein altes ich mit so vielen Egos losgelassen aber das Neue war noch nicht greifbar. Heute weiß ich, dass ich in einem Prozess war, der mir half, alles auf meiner Reise bisher erlebte zu verdauen und damit zu integrieren.


Dann kam die fünfte Reiseroute

mit der Erdung und Vertiefung. Diese Route ließ mich vom spirituellen Kind zum spirituellen Erwachsenen reifen. Ich konnte auf einmal Platz nehmen im Hara (Raum des Seins auch Quelle des Lebens genannt). Dies ist ein Punkt im Bauchraum ca. 4 cm unterhalb des Bauchnabels, weit im inneren des Bauchraumes kurz vor der Wirbelsäule.


Dort zu verweilen, ist, als wenn Du im Auge eines Wirbelsturms sitzt. Außen tobt das Leben mit all seinen Inszenierungen und ich sitze ganz stark und ruhig in diesem Auge, bin im Sein und beobachte was da draußen so los ist. Es macht aber nichts mit mir - keine Bewertung, keine Reaktion. Ich ruhe in mir selbst und stehe immer stabiler im Leben, meine Kraft ist gestiegen und ich fühlte immer öfter ein Urvertrauen in mir. Die Zeit des Rückzugs ging vorbei es drängte mich immer mehr zurück in die Zivilisation, um der Welt das zu geben, weswegen ich hier bin.


So kam ich auf die sechste Reiseroute.

Zurzeit schwankt es immer noch leicht, da ich erst seit zwei Wochen auf dieser meiner letzten Route unterwegs bin. Ich weiß noch nicht, ob ich alles gelöst habe, es fühlt sich aber danach an, weil ich momentan nur noch mit Konzepten und Ego konfrontiert werde aber sehr moderat. Ich merke ich habe mich verändert kann es aber noch nicht greifen. Ich komme mir vor, wie ein gerade geschlüpfter Schmetterling der staunend sich betrachtet die Flügel sieht und sich fragt was ist denn das, was ist denn aus mir geworden? Aber noch nicht herausgefunden hat, wer er jetzt ist und dass es Flügel sind zum Fliegen. Ich weiß aber ich kann zu Hundertprozent meinem Weg und der Führung meines Herzens vertrauen. Ich bin gespannt, wenn ich meine Flügel ausbreite und fliege, welche Welt ich dann entdecke und was genau ich der Welt zu schenken habe. Ich freue mich auf mich!


Gerne würde ich von dir wissen welche Erfahrungen Du bisher gemacht hast und wo Du zurzeit stehst. Es würde mich sehr freuen wenn Du mir das in den Kommentaren oder per Mail schreibst.

Hast Du Fragen zu dem Thema dann ruf doch einfach an oder schreib eine Mail.


Möchtest Du dich begleiten lassen auf deiner Reise dann buche hier dein Klärungsgespräch mit mir.


Namasté Anja




Anja Wendt

Telefon: 0174 983 21 38

email: hallo@anjawendt.de

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